Holz ohne belegte Herkunftsangabe
Holz wird wegen seiner Optik und Haptik für Werbeartikel wie Lineale, Schreibgeräte oder Schneidebretter eingesetzt. Für die Auswahl sind Holzart, Herkunft, Verarbeitung und verfügbare Nachweise des konkreten Produkts relevant.

Fragen bei der Auswahl von Holz:
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Ist die Holzart und Herkunft des verwendeten Holzes angegeben?
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Welche Nachweise liegen zur legalen Holzgewinnung vor?
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Sind Angaben zu Waldmanagement oder Zertifizierung produktbezogen belegbar?
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Welche Bestandteile des Artikels bestehen tatsächlich aus Holz?
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Wo und wie wird das Holz verarbeitet?
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Welche Anforderungen gelten für Einsatz, Pflege und Lebensdauer?
Für eine belastbare Materialangabe zählen die Herkunft des Holzes, die Zusammensetzung des Produkts und passende Nachweise. Eine Holzoptik allein sagt nichts über die Umweltwirkung des fertigen Werbeartikels aus.
Holz und verwandte Materialien im Vergleich
1. Holz mit FSC-Kennzeichnung
FSC steht für Forest Stewardship Council. Je nach FSC-Kennzeichnung können Holzfasern aus zertifizierten Wäldern, Recyclingmaterial oder kontrollierten Quellen stammen. Eine Aussage über einen konkreten Werbeartikel setzt die passende Produktkennzeichnung und eine gültige Zertifizierung der beteiligten Lieferkette voraus.

FSC: Angaben prüfen
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FSC-Kennzeichnung und Zertifikatsnummer für den konkreten Artikel prüfen.
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Klären, ob FSC-Aussage für das fertige Produkt oder nur einen Bestandteil gilt.
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FSC-Standards enthalten Anforderungen an Waldmanagement und soziale Aspekte.
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Aussagen zu Herkunft und Lieferkette nur mit passenden Nachweisen verwenden.
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Holzart, Verarbeitung und Eignung für den vorgesehenen Einsatz vergleichen.
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Vorgaben einer Ausschreibung anhand der jeweiligen Produktunterlagen prüfen.
Typische Produkte:
Bleistifte
Spiele
Powerbanks
2. Bambus als Material
Bambus gehört botanisch zu den Gräsern und wird wegen seiner Optik und Festigkeit für unterschiedliche Werbeartikel verwendet. Wachstum, Anbau, Transport, Verarbeitung und mögliche Beschichtungen unterscheiden sich je Produkt. Daraus lässt sich kein pauschaler Umweltvorteil gegenüber Holz ableiten.

Bambus: Eigenschaften prüfen
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Bambus ist ein Gras; Wachstum und Erntezeit hängen von der jeweiligen Art und Anbauweise ab.
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Anbau und Verarbeitung sollten für das ausgewählte Produkt nachvollziehbar sein.
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Festigkeit, Gewicht und Oberfläche unterscheiden sich je Verarbeitung.
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Beschichtungen, Klebstoffe und weitere Materialien des Artikels mitberücksichtigen.
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Für Schreibgeräte, Technikartikel und Haushaltswaren sind verschiedene Ausführungen möglich.
3. Holzverbundstoffe & Restholzverwertung
Holzverbundstoffe können Holzspäne, Sägemehl oder Restholz enthalten. Je nach Artikel werden sie mit weiteren Materialien und Bindemitteln verarbeitet. Zusammensetzung und Anteil der einzelnen Bestandteile sollten für das konkrete Produkt angegeben werden.

Holzverbundstoffe: Eigenschaften prüfen
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Holzspäne, Sägemehl oder Restholz können in Holzverbundstoffen eingesetzt werden.
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Weitere Bestandteile wie Kunststoffe oder Bindemittel unterscheiden sich je Produkt.
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Stabilität und Einsatzmöglichkeiten hängen von Materialmix und Verarbeitung ab.
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Strukturierte Oberflächen und unterschiedliche Gestaltungen sind möglich.
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Recyclingfähigkeit und Lebensdauer des fertigen Artikels müssen einzeln bewertet werden.
Holz, Bambus und Holzverbundstoffe bieten unterschiedliche Eigenschaften für Werbeartikel. Vergleichen Sie für den konkreten Artikel Holzart, Zusammensetzung, Verarbeitung und verfügbare Herkunfts- oder Zertifizierungsnachweise. Eine FSC-Aussage muss zum gekennzeichneten Produkt und seiner Lieferkette passen.
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